Karin Dalhues

Unternehmerin mit Löwinnenherz

Mein Weg zur Löwin

Unauffällig, schüchtern, pummelig – ein echtes Mauerblümchen. Die ersten dreißig Jahre meines Lebens lassen sich damit sehr gut beschreiben. Meine Eltern waren selbstständig. Obwohl ich mir immer gesagt hatte, die Fortführung des Familienunternehmens würde ich mir niemals antun, habe ich es schließlich doch getan mit dem Plan, das Unternehmen so umzubauen, dass es mir Freude machen würde, dort zu arbeiten. Das hat so erstmal nicht funktioniert und ich kam in eine tiefe Krise, die mir seelisch und körperlich zu schaffen machte. 

Mitten in dieser Krise dann ein Funken Hoffnung und Inspiration. Ich durfte erkennen, dass der Schlüssel für ein gutes Leben in mir selber lag. Als ich begann, mich mit Menschen zu umgeben, die auf dem gleichen Weg waren wie ich und mich traute, die Verantwortung für mein Leben zu übernehmen, passierte eine wunderbare Transformation im Innen und Außen. Ja, es war eine Achterbahnfahrt, aber noch nie hatte ich mich so frei und selbstbestimmt gefühlt. In mir entstand das Bild einer souveränen und gelassenen Löwin. Da wollte ich hin. Heute brenne ich dafür, andere junge Unternehmerinnen zu inspirieren und dabei zu unterstützen, die Löwin in sich zu entdecken und endlich ein freies, selbstbestimmtes, zufriedenes Leben zu führen.

Born to be Mauerblümchen

Geboren in den späten Achtzigern hatte ich eine ganz „normale“ Kindheit und Jugend in Deutschland. Wie das halt so ist. Kindergarten, Schule, nach dem Abi studieren gegangen. Ich war sehr angepasst und unauffällig, ein richtiges Mauerblümchen. Als ich zehn war, machte sich mein Vater selbstständig und gründete eine Hausverwaltung. Auch meine Mutter arbeitete dann dort. Das war einerseits schön, denn das Büro war in unserem Wohnhaus und so hatte ich meine Eltern um mich herum. Andererseits beobachtete ich, dass sie diese Definition von selbstständig lebten: selbst und ständig. Auch, als nach und nach immer mehr Mitarbeiter dazu kamen, ging das so weiter. Ich schwor mir, dass ich dieses Unternehmen niemals fortführen würde. Meine Eltern erlebte ich als ständig unter Stress. Wir konnten nicht mehr in den Urlaub fahren und das Ganze schien überhaupt keinen Spaß zu machen. 

„Kleine“ Planänderung

Während des Studiums – ich studierte Unternehmenskommunikation -, machte ich einige Praktika und stellte fest, dass das Leben als Angestellte mir zu wenige Freiheiten bot. Außerdem war ich sehr schüchtern, wollte am liebsten gar nicht mit Menschen arbeiten und keinen Chef haben, der mir sagte, was ich tun soll. Ich überlegte, wie ich zu einem erfüllenden Berufsleben kommen konnte. Es gefiel mir, kreativ zu sein, Ideen zu entwickeln und Pläne auszuarbeiten. Eigentlich, so schwebte es mir vor, könnte ich doch das vorhandene Familienunternehmen als Basis benutzen und es so umbauen, wie es mir gefiel. Ich könnte die Strategin sein. Das wollte ich mal probieren.

Meine Eltern freuten sich riesig, dass ich nach dem Studium zurückkam. Ich fing an, machte einen Business Plan, wie im Studium gelernt. Aber so richtig gut funktionierte das nicht und ich kam nicht weiter. Ich hatte einfach zu wenig Ahnung. Ich fing an, meinem Vater zu assistieren, um einen besseren Einblick in die Arbeit einer Hausverwaltung zu bekommen, erwarb neben dem Beruf noch einen Abschluss als Immobilienfachwirtin und so rutschte ich immer tiefer in das Tagesgeschäft. 

Zweifel, Tränen, Kummerspeck

So hatte ich mir das ursprünglich nicht vorgestellt, aber ich hatte auch keine Ahnung, was ich sonst tun sollte. Das Leben ist kein Wunschkonzert dachte ich mir und die Arbeit musste ja getan werden. Zähne zusammenbeißen und weiter machen. Irgendwann schwand meine Energie immer weiter, meine Laune wurde schlechter, ich bekam ständig Magenschmerzen. Am Feierabend und Wochenende zählte ich resigniert die Stunden, bis ich wieder zur Arbeit musste und konnte meine freie Zeit gar nicht mehr genießen. Ich weinte viel und tröstete mich mit Essen. Ich litt stumm vor mich hin und ließ mir so wenig wie möglich anmerken.  

Schlimme Zweifel nagten an mir. Was tat ich hier eigentlich? Und wie würde das erst in ein paar Jahren werden, wenn ich die Firma ganz übernehmen würde? Wie um Himmels willen sollte jemand wie ich ein Unternehmen führen? Ich war ja sogar zu schüchtern, um zu telefonieren! Würden die Mitarbeiter überhaupt auf mich hören? Wollte ich das mit der Hausverwaltung oder war ich da vielleicht einem Pflichtgefühl meinen Eltern gegenüber gefolgt? War es nicht schon zu spät für einen Rückzieher?

Hoffnungsschimmer

So konnte es nicht weitergehen oder ich würde bald in der Burnout-Klinik landen, das war mir klar. Ich las sehr viele Bücher, in der Hoffnung dort die magische Formel für ein glückliches Leben zu finden. Dabei stieß ich schließlich auf das Konzept von Fachkraft, Manager und Unternehmer. Das Konzept wurde zuerst von Michael Gerber geprägt. Als Unternehmer baut man ein Unternehmen auf, das ohne einen selbst funktioniert. Der Unternehmer ist zuständig für Vision, Zielgruppe und Strategie. Das Tagesgeschäft funktioniert ganz ohne ihn, denn es wird von der Rolle des Managers organisiert und von der Rolle der Fachkraft ausgeführt. Ein Selbstständiger dagegen hat meist alle drei Rollen inne. Spätestens wenn das Unternehmen wächst, führt das zu Problemen, denn die Rollen widersprechen sich. Das war ein ganz großartiger Aha-Moment für mich: DAS war es also, was ich die ganze Zeit wollte. Ich wollte Unternehmerin sein! 

Bei einem Strategiewochenende mit meinem Vater (als Selbstständiger hat man im Alltag meist wenig Zeit, sich mal in Ruhe Gedanken zu machen) erzählte ich ihm von dem Konzept. Eigentlich war das nicht so meine Art, aber ich redete wie ein Wasserfall. Schließlich sagte mein Vater: „Schade, dass ich von diesem Konzept vorher nie gehört habe. Ich sehe, wie begeistert Du bist und wie Deine Augen leuchten. Du solltest das machen.“ 

Ich stand an der Schwelle zu einem ganz neuen Leben. Ich war ganz kribbelig und aufgeregt, aber mich plagten auch große Zweifel und Ängste: Das klappt vielleicht bei anderen, aber nicht bei mir. Bei unserem Unternehmen geht das bestimmt nicht. Ich kenne keine andere Hausverwaltung, wo es so läuft. Wer bin ich schon, dass ich eine Unternehmerin sein will? Was werden die Mitarbeiter dazu sagen? Was, wenn es nicht funktioniert? Andererseits: der Status quo würde mich kaputt machen. Ich konnte nicht länger den Kopf in den Sand stecken.

Die Löwin erwacht

In den vielen Büchern hatte ich gelesen, dass man sich an Menschen orientieren soll, die bereits dort sind, wo man hin will. Also suchte ich mir Unterstützung von anderen Unternehmen in Form von Coaching, Seminaren und einem Braintrust. Ich erkannte staunend, dass ich nicht allein mit meinen Herausforderungen war und mit meinem neuen Umfeld schien auf einmal viel mehr möglich. 

Es entwickelte sich in mir das Bild einer Löwin, die ich sein wollte. Selbstbewusst, mutig und stark, zugleich aber auch gelassen und verspielt. Löwinnen sind einfach cool drauf! Zuerst schien es unerreichbar. Ich? Eine Löwin? Aber ich blieb dran. Mein Lebensstil veränderte sich nach und nach und ich ließ mich von meinem neuen Umfeld immer wieder an den Rand meiner Komfortzone pushen und darüber hinaus.

Weißt Du, was passiert, wenn Du Deine Komfortzone ein Stück verlässt? Sie wird größer und Du wächst. Genau das passierte mit mir. Ich machte viel Sport, nahm 12 kg ab und hatte zum ersten Mal in meinem Leben Normalgewicht. Meinen Schutzschild aus Fett brauchte ich nun nicht mehr. Ich gewann an Selbstvertrauen und plötzlich schienen immer mehr Dinge möglich. 10 km Joggen? Check. Nach 6 Jahren Angst, das erste Mal auf mein Pferd steigen? Check. Mit meinem Vater im Unternehmen eine offizielle Staffelübergabe zelebrieren? Check. Es fühlte sich an wie Magie, aber tatsächlich war es ganz einfach. 

Kampf – Altes Ich gegen Neues Ich

Einfach, aber nicht leicht. Wenn Du Dich außerhalb Deiner sicheren, wohlig-warmen und bekannten Komfortzone bewegst, kann das ganz schön gruselig sein. Für mich war es das jedenfalls. Auch Rückschläge, Enttäuschungen und harte Entscheidungen waren dabei. Einige Menschen verschwanden aus meinem Leben.

Nachdem ich den Weg ein Stück gegangen war, zweifelte ich noch einmal. Meine Persönlichkeit veränderte sich, mein Umfeld veränderte sich, meine Interessen und Hobbys veränderten sich. Wollte ich das? Wohin würde das führen? Würde ich mich selber nachher überhaupt noch wiedererkennen? Ich gebe offen zu, das machte mir wirklich Angst. Andererseits war es mir noch nie so gut gegangen wie zu dieser Zeit und ich hatte das Gefühl, nun wirklich erst ich selbst zu werden auf dieser faszinierenden Reise. 

Das Spiel des Lebens

Weißt Du, das Leben geht weiter, egal ob du auf der Tribüne sitzt und zuschaust oder ob Du es in die Hand nimmst, raus aufs Spielfeld gehst und es zu Deinem Spiel machst. Aber irgendwann wird auch das Spiel Deines Lebens abgepfiffen. Wer möchtest Du dann sein? Die stumme Zuschauerin, die wehmütig aufs Spielfeld blickte? Oder die Spielerin, die alles aus sich herausgeholt hat, die über sich hinaus gewachsen ist und nun stolz und erfüllt zurückblicken kann? Sie hat die Freiheit erfahren, ihre Grenzen überwunden, Gutes getan in der Welt und vom Glück gekostet…

Das ist mein größter Antrieb. Ich will dieses Spiel rocken! Bin ich schon perfekt darin? Nein. Aber ich gebe alles und lerne täglich dazu. Und ich habe festgestellt, dass es ganz entscheidend für meinen Erfolg war, mich mit erfahrenen Spielern und Coaches zu umgeben. Kennst Du einen Profisportler, der keinen Trainer oder Coach hat? Ich auch nicht. Nachdem ich schon einige Meilen auf dem Weg zur Löwin gegangen war, wuchs in mir der Wunsch, mein Wissen und meine Erfahrungen weiter zu geben an Frauen, die dort stehen, wo ich auch gestartet bin. Denn das fehlte mir am Anfang meines Weges zur Löwin und Unternehmerin: ein weibliches Vorbild. 

Spielst Du mit?

Wenn Du Dich auch, fremdbestimmt, unsicher, gefangen und gelähmt fühlst so wie ich damals, dann lass Dir gesagt sein: Es gibt einen anderen Weg, Deinen ganz eigenen Weg. Gerne möchte ich Dich dabei unterstützen, diesen Weg für Dich zu entdecken und zu gehen. Schau Dich einfach auf meiner Seite um und lass Dir den Wind des Spielfelds um die Nase wehen. Ein guter Startpunkt ist auch mein kostenloses eBook (LINK) Geh raus und mach Dein Ding! In 7 Schritten zur Löwin. Oder schreib mir eine E-Mail an hallo@karindalhues.de

Inspirierende Löwinnengrüße
Deine Karin

Aufs Spielfeld?

Geh raus und mach Dein Ding!
In 7 Schritten zur Löwin.

Zum kostenlosen eBook

Meine Philosophie

Unsere tiefste Angst ist nicht, dass wir unzulänglich sind, unsere tiefste Angst ist, dass wir unermesslich machtvoll sind. Es ist unser Licht dass wir fürchten, nicht unsere Dunkelheit. Wir fragen uns: „Wer bin ich eigentlich, dass ich leuchtend, begnadet, fantastisch sein darf?“ Wer bist du denn es nicht zu sein? Du bist ein Kind Gottes. Wenn du dich klein machst, dient das der Welt nicht. Es hat nichts mit Erleuchtung zu tun, wenn Du schrumpfst, damit andere um dich herum sich nicht verunsichert fühlen.

– Nelson Mandela

Ja, er meint damit auch dich und mich! Ich möchte besonders junge Unternehmerinnen ermutigen, ihren Wert zu erkennen und welches fantastische, wunderbare, grenzenlose Potenzial in ihnen steckt. Ich durfte durch viele tolle Vorbilder und Wegbegleiter diesen Weg in die Freiheit für mich entdecken. 

Und das möchte ich nun weitergeben. Besonders effektiv ist dabei die Kombination aus persönlichem Mentoring und dem Aufbau eines Umfeldes aus Gleichgesinnten Unternehmerinnen, die sich gegenseitig unterstützen, fördern und fordern. Das hilft dir, den Weg nicht aus den Augen zu verlieren, auftretende Herausforderungen zu meistern und es macht einfach richtig Spaß, mit anderen Löwinnen auf dem Weg zu sein.

Meine Mission:

Löwin sein

Das Wesen der Löwin bedeutet für mich: Freiheit, Kraft und Dynamik, Fokus, Gelassenheit, Respekt, Wertschätzung, Weisheit und Empathie. Ich nutze das Bild der Löwin als inneres Referenzbild und richte mich daran aus.

Mentorin sein

Mit der einzigartigen Löwinnen-Methode als Katalysator für die persönliche Entwicklung, ermögliche ich es meinen Kundinnen, einen freien, erfüllten und selbstbestimmten Löwinnen-Lifestyle zu erschaffen und dabei ihr einzigartiges Potenzial in die Welt zu tragen.

Menschen verbinden

Jeder Mensch ist ein unendlich wertvolles und faszinierendes Geschöpf. Es ist leicht, Gemeinsamkeiten zu lieben. Ich möchte auch das Anderssein feiern, Neues lernen und Menschen miteinander verbinden.

Kontakt

Aus eigener Erfahrung weiß ich: am Anfang des Löwinnenweges gibt es mehr Fragezeichen als Ausrufezeichen.

Lass uns in einem gemeinsamen Gespräch herausfinden, wo du im Moment stehst und ob ich dich dabei unterstützen kann, dich auf deinen Weg in die Freiheit zu machen.

Auch bei anderen Fragen oder Feedback freue ich mich, von dir zu hören.

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